Marc Dannenbaum 

Worte. Nichts als Worte.

Das Vorstellungsgespräch – ganz ohne Gespräch

Zusammen biete ich 26 Jahre Berufserfahrung in Text, redaktioneller Arbeit und Konzept an. Wo meine Schwerpunkte liegen, für wenn ich gearbeitet habe und wie ich arbeite, können Sie in diesem Vorstellungsgespräch nachlesen:

 

Eines vorweg, ist es nicht etwas seltsam, ein Vorstellungsgespräch, na, sagen wir es ruhig etwas lax, zu faken?

 

Nein, denn es spart Ihre Zeit. Sie wissen in wenigen Minuten, ob Sie mit mir zusammenarbeiten wollen oder nicht. Außerdem würde ich bei der Bewerbung eines Texters erwarten, dass sie ein bisschen anders als normal ist, oder? Wobei natürlich nicht alles, was anders daherkommt, auch automatisch besser ist. Aber diesen Weg finde ich gut, weil er praktisch ist und auffällt. Sehen Sie, Sie sind schon – abhängig von Ihren Browsereinstellungen – in Zeile neun. Scheint zu funktionieren.

 

Bei einem Blick auf die Website fällt auf, dass Sie ein relativ breites Tätigkeitsfeld haben – von Broschüren über Webtexte bis zu Social Media Content und Reden. Ist das nicht ein bisschen viel?

 

Das erklärt sich auch aus meiner Biographie. Denn zum einen bin ich gelernter Journalist und habe frei für "Die Welt" und den "Deutschlandfunk" berichtet. Daneben habe ich bis heute für rund 30 verschiedene Werbeagenturen gearbeitet – für die meisten frei, bei drei Agenturen aber auch fest angestellt. Dazu habe ich in verschiedenen Wahlkämpfen mitgearbeitet, verschiedene Bücher geschrieben – alleine oder mit anderen – und noch vieles andere. In über 26 Jahren lernt man eine Menge, zum, Beispiel auch im konzeptionellen Bereich.

 

Was sind ihre Stärken?

 

Eine meiner Stärken als Texter habe ich mir sicher durch die Ausbildung als Journalist erworben: Long Copys - fast egal zu welchem Thema - bereiten mir keine Schwierigkeiten. Das gilt sowohl für Print- und Onlinefassungen. Ein ganz wichtiger Schwerpunkt ist in den vergangenen Jahren die Konzeption und Redaktion von Newslettern und Magazinen geworden, die vom Vierseiter mit 600 Exemplaren für ein Immobilienunternehmen bis zum 48 Seiten starken Magazin in einer Auflage von 13.000 Stück für einen B2B-Dienstleister reichen. Und: Eine weiterer wichtiger Punkt sind für mich Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte von eher kleinen Ausgaben bis zu denen von großen Konzernen.

 

Ansonsten habe ich alles gemacht, was Werbetexter so machen: Radiospots, etwa für die AOK in Brandenburg, eine Betriebskrankenkasse oder ein sehr großes Einkaufszentrum, Anzeigen und Plakate zum Beispiel für Hertha BSC. Natürlich viele Broschüren für ganz, ganz unterschiedliche und zahlreiche Auftraggeber, Texte für das Web – da fallen mir als Beispiele VIVAmobile ein oder verschiedene Immobilienanbieter und Architekten.

 

Auf dieser Website finden sich einige Arbeitsproben, aber nicht alle

 

Ja. Oder besser: leider. Zum einen wären es natürlich viel zu viele, zum anderen darf ich aber leider nur sehr wenige Arbeiten – zum Beispiel für Konzerne – zeigen. Mittlerweile füllen die entsprechenden Geheimhaltungsvereinbarungen einen kleinen Aktenordner.

 

Viele Ihrer Kollegen arbeiten auch im Bereich Konzeption, das steht bei Ihnen nicht im Vordergrund?

 

Heute weniger, früher – vor allem in meiner Zeit als festangestellter Texter – habe ich teilweise nur Konzeptionen erarbeitet. Der Bogen der Kunden, für die ich zum Beispiel Veranstaltungen in Berlin mit erarbeitet habe, reicht vom Bundespräsidenten über das Märkische Viertel im Berliner Norden bis zu zum Auftritt der Dresdner Bank auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes, der House-Warming-Party für die Unternehmensberatung Arthur D. Little oder dem Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt.

 

Etwas anderes sind Konzepte für Kampagnen oder Pressearbeit wie das Kulturland Brandenburg, bei dem unter anderem Fontanes Geburtstag und die Gründung der Stadt Brandenburg gefeiert wurden, oder die Arbeiten für die weltweiten Projekte der Expo in den Ländern Berlin und Brandenburg im Jahr oder das Konzept für den Presseevent der „Woche der Sonne“ des Bundesverbands der Solarwirtschaft in.

 

Daneben gibt es natürlich noch die klassischen Kommunikationskonzepte: USP, Zielgruppen, Positionierung, Strategie, Umsetzung oder Claim, wie ich sie zum Beispiel für die GESOBAU mitentwickelt habe.

 

Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?

 

Ich glaube, ich kann mich trauen zu sagen, dass die Zusammenarbeit mit mir nicht anstrengend ist. Der Grund dafür ist einfach: Ich verstehe mich als Dienstleister und nicht als Künstler. Werbung – und damit meine Texte – soll helfen, ein definiertes Ziel zu erreichen, mehr nicht. Allerdings auch nicht weniger. Gut ist nur, was verkauft. Besser ist, was mehr verkauft. Daneben ist vielleicht noch zu erwähnen, dass ich schnell arbeite und sehr termintreu bin.

 

Was machen Sie eigentlich am liebsten?

 

Interviews schreiben.

 

Herr Dannenbaum, wir rufen Sie an – versprochen! 

Gerne. Unter 0170 32 88 612 geht’s am schnellsten.

 

 

PS Die Vita

 

1986 Ausbildung zum Buchhändler

1988 Beginn Studium der Geschichte

1990 Fester Texter in der Agentur RSCG, Schäfer, Bellot

1992 Berliner Journalistenschule

1994 Freier Journalist ("Deutschlandfunk", "Die Welt" und andere)

1995 Text, Konzeption, PR fest bei Flaskamp

1997 Text, Konzeption, PR fest bei BELLOT

2002 Freie Arbeit für Agenturen und Unternehmen

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